Weiße Rebsorten

Grauer Burgunder
Ruländer – Pinot Grigio – Pinot Gris

Zur Geschichte

Der Graue Burgunder ist höchstwahrscheinlich durch eine Knospenmutation aus dem Blauen bzw. Spätburgunder entstanden. Zusammen mit dem blauen und weißen Burgunder bildet er eine Familie – in den Sommermonaten ist kein Unterschied festzustellen, erst bei der Traubenreife entwickelt sich die jeweilige Färbung. Die Heimat des Grauen Burgunders liegt im Burgund. Von dort gelangte die Rebsorte über die Schweiz nach Ungarn und schließlich Anfang des 18. Jahrhunderts auch in Deutsche Anbaugebiete. Damals wurde die Rebe durch einen Kaufmann Namens Johann Seger Ruland verbreitet, was auch das Synonym Ruländer erklärt.

Grauer Burgunder heute

Der Graue Burgunder steht mit ca. 4400 ha an vierter Stelle der deutschen Weißwein-Rebsorten. Die stärkste Verbreitung befindet sich in Baden, hier vor allem im Bereich Kaiserstuhl. Aber auch bei uns im Markgräflerland spielt er neben dem Weißen Burgunder eine wichtige Rolle. Der Ruländer mit leichter Restsüße und süffiger Art geht zugunsten leichter, frischer Grauburgunder mehr und mehr zurück.

Wie er am besten schmeckt

Ruländer – süffig und leicht zugänglich genießt man am besten als Viertele oder zu einem klassisch badischem Vesper. Der Graue Burgunder als Qualitätswein oder Kabinett passt zu leichten Gerichten mit Fisch und hellem Fleisch, als Spät- und Auslese begleitet der Graue Burgunder auch Lamm und Wildgerichte.

  • Trinktemperatur
    • 10-12°C
    • Spätlese und Auslesen auch bei 14°C
  • Lagerfähigkeit
    • 3-4 Jahre Qualitätswein und Kabinett
    • 5-6 Jahre Spätlese und Auslese

Weinshop

Bestellen Sie unseren Grauen Burgunder einfach im Weinshop der Bezirkskellerei