Weiße Rebsorten

Müller-Thurgau und Rivaner

Zur Geschichte

Die Rebsorte Müller-Thurgau wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in der Forschungsanstalt in Geisenheim von Prof. Hermann Müller aus dem Schweizer Kanton Thurgau gezüchtet – was gleichfalls die Namensgebung erklärt. Lange Zeit ging man von den Kreuzungspartnern Riesling x Silvaner aus, heute weiß man durch Genuntersuchungen, dass die Müller-Thurgau-Rebe durch eine Kreuzung von Riesling x Madeleine Royale (eine Spielart des Gutedels) entstand. Das Synonym Rivaner entstand als Zusammenfassung der lang geglaubten Eltern Riesling x Silvaner.

Müller-Thurgau und Rivaner heute

Müller-Thurgau steht heute, dank seiner geringen Standortansprüche und seiner Ertragssicherheit, mit fast 14.000 ha Rebfläche an zweiter Stelle der deutschen Weißweinrebsorten und ist in fast allen deutschen Anbaugebieten heimisch.

Wie er am besten schmeckt

Müller-Thurgau Weine sind unkompliziert, leicht, frisch und süffig mit einer feinfruchtigen Muskatnote, welche am besten jung getrunken werden. Die Säurestruktur ist ähnlich wie beim Gutedel eher mild, was diese Weine sehr bekömmlich macht. Der Rivaner ist in der Regel ein frischer, trockener Wein mit einer sehr leichten Art.

Müller-Thurgau und Rivaner passen zu leichten Speisen mit Fisch und Fleisch, milden Käsesorten oder auch als klassischer Viertelewein ohne Speisenbegleitung.

  • Trinktemperatur 10-12°C
  • Lagerfähigkeit
    • 2-3 Jahre
    • bis 10 Jahre Beerenauslese und Eiswein

Weinshop

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