Weiße Rebsorten

Gutedel
Chasselas – Fendant

Zur Geschichte

Die Rebsorte Gutedel zählt zu den ältesten Kulturreben der Welt und konnte im Jahr 2000 ihren 5000. Geburtstag feiern. Ihr Ursprung wird in Palästina vermutet, von wo aus Sie durch seefahrende Phönizier an Römer und Griechen verbreitet wurde. Anfang des 16. Jahrhunderts gelangte der Gutedel in französische Anbaugebiete. Der Ort Chasselas, südlich von Mâcon, liefert eine Erklärung für das gängige Gutedel-Synonym Chasselas. 1780 gelangte der Gutedel, dank der damaligen Aktivitäten des Markgraf Friedrich von Baden, von Vevey am Genfer See ins Markgräflerland.

Gutedel heute

Gutedel zählt zu den wohlschmeckendsten Tafeltrauben und wird dafür weltweit angebaut. Für die Weinerzeugung spielt er heute in der französisch-sprechenden Schweiz, im Elsass und natürlich hier im Markgräflerland eine wichtige Rolle. Im Markgräflerland sind heute 1100 ha von 3000 ha Gesamtrebfläche mit Gutedel bestückt.

Wie er am besten schmeckt

Gutedelweine haben einen eher geschmacksneutralen Charakter mit einer sehr milden Säurestruktur. Dadurch kommen Terroir, Boden und die Lage des Rebstücks in jedem Wein sehr deutlich zum Ausdruck. Gutedelweine sind in der Regel leichte, süffige Trinkweine, aber auch Spezialitäten wie zum Beispiel Eisweine kann man von dieser Rebsorte erwarten. Grundsätzlich werden Gutedelweine als sehr bekömmlich eingestuft.

Gutedelweine sollte man am besten jung und frisch genießen, sie versprechen dann das größte Vergnügen. Klassisch begleitet der Gutedel leichte Gerichte mit Fisch und Fleisch, zarte Käsesorten und Markgräfler Vesper. Außerdem ist Gutedel in der Spargelsaison ein Muss.

  • Trinktemperatur 10-12°C
  • Lagerfähigkeit 2-3 Jahre

Weinshop

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